Bild: Philipp Severin
Clarahütte - Anreise, Anstieg und Touren
 

 

Anreise

Mit öffentliche Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn nach Lienz oder Kitzbühel und weiter mit dem Bus nach Matrei i. O.

Von Matrei i.O. mit dem Bus nach Hinterbichl und weiter nach Ströden.

 

Mit dem Auto:

Über Matrei in Osttirol bis Hinterbichl und weiter in den Talschluss nach Ströden
(Parkplatz gebührenpflichtig).

 

 


Anstieg

 

 

Der Anstieg beginnt am Parkplatz Ströden und führt via Pebellalm und Islitzeralm über die Umbal-Wasserfälle, zur Clarahütte.

2,5 bis 3,5 Std., leichte Erreichbarkeit auch für Senioren und Kinder.

Gesamt Strecke 7,1 km., Aufstieg 793 m. und Abstieg 129 m.

 

Anreise

 

Eine Wanderung mit atemberaubenden Landschaftseindrücken auf guten Wegen und Steigen im Nationalpark Hohe Tauern. Entlang der berühmten Umbalfälle wandert man ins traumhaft ursprüngliche Hochtal und damit in die hochalpine Landschaft der Clarahütte.
Hinter dem gebührenpflichtigen Parkplatz von Ströden gabelt sich unser Weg an einer ersten großen Schautafel des Nationalparks. Wir wenden uns nach links dem Fahrweg in Richtung der bewirtschafteten Islitzer- und Pebellalm zu. Wer es gemütlich mag, kann hier auch eine Kutschfahrt buchen, es ist ein vielbegangener Weg. In wildem Gebirge wandert man durch Wald und an lieblicher Almlandschaft vorbei zum wild tosenden Wasserfall. Der Weg entlang des Wasserfalls ist zum ersten Wasserfallschaupfad Europas ausgebaut und ein echtes Highlight Osttirols. Der Schaupfad trifft am Ende auf den Forstweg, und von dort nach einer recht steilen Etappe zur Waldgrenze hinauf. Nur einige Meter hinter den letzten Bäumen am Weg können wir im ebenen Gelände verschnaufen und sehen schon von fern eine stabile Holzbrücke die  über die Isel führen. Mit überschreiten der Brücke wechselt die Landschaft ins Hochalpine. An einem weiteren Wasserfall vorbei treffen wir auf noch breitem Weg auf die kleine unbewirtschaftete Ochsnerhütte, ab der es nunmehr auf schmalem Bergpfad nicht mehr ganz so steil hinaufgeht. Im Frühsommer sollte man aufmerksam sein, können doch ganze Steinbockherden den Weg hier kreuzen. Im Aufstieg zur Clarahütte öffnet sich der Blick nach links ins schöne Dabertal, das für eine spätere Bergwanderung unbedingt vorgemerkt werden sollte. Hinter dem Abzweig zum Dabertal ist es nicht mehr weit, bevor die Clarahütte in Sicht kommt sehen wir schon die Fahne im Spiel mit dem Wind flattern.
 
Wegbeschreibung:
 
Etwa 100m hinter dem Parkplatz von Ströden nehmen wir den linken Weg ins Umbaltal. Es ist der Weg Nr. 911 dem wir bis zur Clarahütte folgen. Bereits 30 Minuten später nach etwa 100hm treffen wir auf die Jausenstationen, wo der Wasserfallschaupfad beginnt. Diesem folgen wir bis zum Ende, wo wir wieder auf den Forstweg treffen. Dort wo der Weg rechts zur Blinikalm abbiegt gehen wir dem Fahrweg folgend weiter geradeaus in recht steilen Serpentinen bergan. An der folgenden Brücke wechseln wir die Flussseite, lassen zunächst den Wegabzweig zur Wiesbauerspitze rechts, dann den Wegabzweig zur Neuen Reichenberg Hütte links liegen, denn der Weg führt uns direkt zur Clarahütte hinauf.
 
Sicherheitshinweise:
 
Sehr steiles und daher stark lawinengefährdetes Tal. 
Im Frühsommer und Herbst in jedem Fall nach der Begehbarkeit vor Ort erkundigen.

 


Verbindungsweg Clarahütte - Essener Rostocker Hütte

Eisfreier Übergang für trittsichere und schwindelfreie Wanderer
 
Auf dem neuen Verbindungsweg bedarf es guter Kondition, da etwa  6 bis 7 Std. Gehzeit benötigt werden. Zunächst steigt man auf dem Weg Nr. 911 ab, kommt  an dem Dabertalabzweig vorbei und erreicht die kleine Ochsnerhütte. Dort befindet sich kurz hinter dem Wasserfall der Abzweig links hinauf der Wiesbauerspitze (Mulwitzkogel) entgegen. Der Weg verläuft in zum Teil steilen Serpentienen stetig bergan. Kurz vor dem Anstieg zur Wiesbauerspitze zweigt der neu markierte Weg zur Hochkarscharte (2900hm) ab. Man befindet sich auf  etwa 2600hm und wer Zeit und Kraft hat, wird auch die fehlenden 167hm zur Wiesbauerspitze noch gehen, da sich von hier ein toller Blick ins Virgental eröffnet. Spätestens an der Hochkarscharte ist bei dem gutem Wetter eine längere Rast überfällig, kommt nun auch der Großvenediger in Sicht. Wir folgen den Steinmännern und halten links auf die Böse Wand zu, an dessen senkrecht abfallender Wand  mit gebührendem Abstand abgestiegen wird. Von der Bösen Wand aus gibt sich in der Ferne dann tatsächlich schon die Essen-Rostocker-Hütte zu erkennen. Am Ende der Bösen Wand folgt man der klaren Wegspur einen Grashang hinab. Quert an dessen Ende den Ausläufer der Bösen Wand, wo noch eine sehr leichte Kletterpassage zu bewältigen ist. Nun geht es bald hinab zum den Schanilbach, der an einem Steg überquert wird. Es folgt noch ein Gegenanstieg auf den Carl-Bremer-Weg zur Hütte. Dafür wechselt aber die wilde zerklüftete Landschaft in liebliche Wollgrasbereiche.

 

 

Hinweise und Info's befinden sich auch im Dritten Wandertag der „Hüttentour mit Suchtpotential“ auf der Website Alpenvereinaktiv unter: Verbindungsweg Clarahütte - Essener Rostocker Hütte.

 


Übergänge

 
 
Über Dabertal - Daberlenke 2631m zur Neuen Reichenberger Hütte 2586m, 4,5 Std. 
 
Über Reggentörl 3047m zur Essener Rostocker Hütte 2208m (Gletscher) 7,5 Std. 
 
Via Wiesbauerweg und Hochkarscharte zur Essener Rostocker Hütte  6 Std. 
 
Über Kl.Philipp Reuter Hütte 2692m (2,5 Std.), Vord. Umbald-Törl 2926m zur
Lenkjöchl Hütte 2590m, 5 Std.

 

 

 


Schönste Tourenziele

 

 Gletscherweg Umbalgletscher 2430m, 2 Std. (leicht erreichbar), Vorderes Umbald-Törl, 3,5 Std.

 Rötspitze 3495m oder Dreiherrnspitze 3499m, 6 Std.

 Hohes Kreuz 3156m, 5 Std.

 Westl. Simony Spitze 3488m, 5 Std.

 Vord.- Hint. Gubachspitze 3319m, 3387m, 4,5 Std.

 Mittlere Malhamspitze 3364m, 4,5 Std.

 Steingrubenkogel 3230m, 4 Std.

 Quirl 3251m, 4,5 Std.

 Ahrnerkopf 3051m (grandioser Ausblick, leicht erreichbar), 4 Std.

 

 

 


 

Hochalpine Achttälertour

Von Tal zu Tal in der Venedigergruppe.
 
Die hochalpine, aber eisfreie Achttälertour führt durch die großartige Bergwelt der südlichen Venedigergruppe.
Diese abwechslungsreiche Tour ist ideal für alpin erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer und Bergwanderinnen.
 
Der Ausgangspunkt Obermauern-Budam befindet sich im malerischen Virgental. Über wunderschöne Übergänge
gelangt man ins Nill-, Timmel-, Dorfer-, Maurer-, Umbal-, Daber- und Großbachtal, bevor sich in Ströden
der Kreis im Virgental wieder schließt.
 
 
Fur info siehe Broschüre 'Hochalpine Achttälertour'.
 
Hast du weniger zeit??..... Schau mal diese Virgentaler Wochenendtour an!